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Bericht:
STAPO Zürich
Ein Verletzter
nach Bauunfall im Kreis 5
Am
Dienstagnachmittag, 7. April 2009 wurde ein Bauarbeiter bei
einem Arbeitsunfall am Sihlquai verletzt.
Gemäss bisherigen
Erkenntnissen der Stadtpolizei waren drei Männer kurz nach 14:15
Uhr mit Schalungsarbeiten an einer Betonmauer in rund 16 Metern
Höhe beschäftigt. Die drei Männer standen dabei auf einer
Kletterkonsole mit Hängegerüst. Aus bisher unbekannten Gründen
stürzte die Kletterkonsole plötzlich auf einen rund sechs Meter
tiefer liegenden Zwischenboden. Dabei wurden die drei
Bauarbeiter mit in die Tiefe gerissen. Zwei der drei Männer
hatten Glück und blieben unverletzt. Weniger Glück hatte ein
63-jähriger Schweizer. Beim Aufprall bohrte sich ein ca. 5 cm
dicker Gewindebolzen aus Metall in seinen Oberschenkel. Bevor
die äusserst schwierigen Bergungsarbeiten, welche rund eine
Stunde dauerten, in luftiger Höhe in Angriff genommen werden
konnten, musste das Gerüst zuerst gesichert und der stets
ansprechbare Patient stabilisiert werden. Dabei wurden zwei
Höhenretter von Schutz & Rettung und ein Baukran eingesetzt.
Nach der Bergung wurde der Verletzte mit Schutz & Rettung sofort
in Spitalpflege gebracht. Aufgrund von ersten medizinischen
Erkenntnissen wurde er mittelschwer verletzt. Die Ursache,
welche zu diesem Unfall geführt hat wird nun durch Spezialisten
des Unfalltechnischen Dienstes, des Wissenschaftlichen Dienstes
der Stadtpolizei Zürich sowie der Baupolizei unter der Leitung
der Staatsanwaltschaft Zürich abgeklärt.
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