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Bericht:
KAPO Zürich
Absturz eines Kleinflugzeuges am Flughafen
Zürich
Ein privates Kleinflugzeug ist am
Mittwochnachmittag (22.10.08) bei der
Landung auf die Piste 14 des Flughafens
Zürich abgestürzt. An Bord befanden sich
vier Personen. Zwei von ihnen kamen bei dem
Absturz ums Leben; zwei mussten
schwerverletzt ins Spital geflogen werden.
Die einmotorige Maschine des Typs Cirrus SR
22 mit der Immatrikulation N467BD setzte
wenige Minuten vor 16.00 Uhr zum
Landemanöver auf die Piste 14 des Flughafens
an, als sie unmittelbar vor dem Pistenanfang
über dem Flughafengelände abstürzte. Beim
Aufprall wurden zwei Männer getötet, ein
Mann und eine Frau erlitten schwere
Verletzungen und mussten mit der REGA ins
Spital geflogen werden. Die Identität der
vier Personen ist noch nicht geklärt. Die
mit einem Kolbenmotor ausgerüstete
vierplätzige Maschine war um 14.45 Uhr in
Genf gestartet und hätte nach Schönhagen in
der Nähe von Berlin fliegen sollen. Aus noch
nicht geklärten Gründen setzte sie in der
Folge zur Landung in Zürich an.
Spezialisten haben die Treibladung des
ballistischen Fallschirmrettungssystems der
Maschine inzwischen deaktivieren können, so
dass die Bergung der Toten und des Flugzeugs
in Angriff genommen werden kann.
Infolge des Absturzes musste der Flughafen
für insgesamt neun Minuten vollständig
gesperrt werden. Nach wie vor ist die Piste
14 gesperrt. Durch die kurzzeitige Sperrung
kam es lediglich zu geringfügigen
Verspätungen.
Im Einsatz stehen Angehörige von Schutz und
Rettung (Flughafenfeuerwehr und Sanität),
von Unique, vom Büro für
Flugunfalluntersuchungen (BFU), vom
Wissenschaftlichen Dienst der Stadtpolizei
Zürich sowie der Kantonspolizei Zürich,
welche die Einsatzleitung inne hat.
Die näheren Umstände des Absturzes sind noch
nicht bekannt. Entsprechende Untersuchungen
sind durch das Büro für
Flugunfalluntersuchungen eingeleitet worden. |