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Flugzeug stürzt über Gewerbezone ab
Kägiswil/OW. Ein Kleinflugzeug stürzte
hinter einem Garagenbetrieb ab. Die
Unfallursache ist noch unklar. Verletzt
wurde niemand.
Ein Flugzeugabsturz ist am Mittwoch in
Kägiswil OW glimpflich verlaufen. Ein
Eigenbau-Flugzeug stürzte um 14.26 Uhr auf
einen Hartplatz. Der 75-jährige Pilot konnte
die Maschine unverletzt verlassen, wie die
Kantonspolizei Obwalden mitteilte.
Polizeikommandant Stefan Küchler sagte auf
Anfrage, die Maschine sei in Kägiswil
gestartet. Nach dem Start stellte der Pilot
einen technischen Defekt fest und setzte
daraufhin zu einer Notlandung an.
Der Pilot stürzte mit seinem Flugzeug hinter
einer Garage ab. Sechs abgestellte Fahrzeuge
und das Garagengebäude wurden beschädigt.
Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf
rund 250 000 Franken.
Die genaue Unfallursache wird vom Büro für
Flugunfalluntersuchung ermittelt. Weil das
Flugzeug beim Absturz Treibstoff verlor,
musste die Stützpunktfeuerwehr Sarnen
aufgeboten werden. Feuer brach nicht aus.
Der ehemalige Militärflugplatz Kägiswil bei
Sarnen ist im Zweiten Weltkrieg erstellt
worden. Er verfügt über eine 700 Meter lange
Hartbelagpiste.
Ebenfalls Eigenbaumodell
Das in Kägiswil abgestürzte Flugzeug ist
ebenso ein Eigenbau- Modell wie das
Flugzeug, mit dem der bekannte Rekordflieger
Hans Georg Schmid am 23. Juli in Basel
abstürzte. Schmid war damals mit einem so
genannten Experimentalflugzeug auf ein
Wohnhaus abgestürzt und gestorben. 13
Personen wurden leicht verletzt.
Mitte September reagierte das Bundesamt für
Zivilluftfahrt (BAZL) auf den Unfall und
verbat Experimentalflugzeuge über dicht
besiedelten Wohngebieten. Auch Flüge von
Landesflughäfen aus wurden verboten.
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