|
Kloten: Eismessung auf dem
Nägelimoosweihers
An einer Medienorientierung auf dem Klotener
Weiher fräste Richard Büchel von der
Seepolizei ein Dreieck aus dem Eis. 13
Zentimeter Klareis und 2 Zentimeter
Schneeeis reichten locker aus, dass die
Seepolizei den Nägelimoosweiher frei geben
konnte. «Entscheidend ist die Dicke des
Klareises», erklärte Peter Baumann,
ebenfalls Seepolizist. Mindestens 10 bis 12
Zentimeter davon sind für die Freigabe
nötig.
Damit der Zürichsee gefrieren könnte,
bräuchte es 300 Minusgrade. Wäre es
beispielsweise während 30 Tagen jeden Tag
minus 10 Grad kalt oder an einem einzigen
Tag minus 300 Grad, würde der See eine
tragende Eisschicht bilden.
«Die Leute sollen den Plausch haben, aber
immer noch vorsichtig sein», warnte Stefan
Oberlin von der Kantonspolizei Zürich die
Eissportler. Sollte trotz aller Vorsicht
eine Person einbrechen, müsste diese mit
einer Leiter, einer Holzstange oder einem
Eisschlitten gerettet werden. Der Retter
legt sich dabei flach auf den Bauch und
schiebt das Rettungsgerät zum Loch vor.
|