A53 Hegnau: Unfall gebaut und abgehauen

18. Oktober 2009

Bericht: KAPO ZH

Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem kleinen Lieferwagen sind am frühen Sonntagmorgen (18.10.2009) auf der A53 bei Wangen bei Dübendorf zwei Personen leicht verletzt worden. Die Autobahn A53 war in Fahrtrichtung Rapperswil für fünf Stunden gesperrt.

Ein Personenwagenlenker war kurz vor 04.30 Uhr auf der A53 Richtung Rapperswil unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache verlor der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug, prallte in die linke Mittelleitplanke und kam nach einer 180 Grad Drehung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Die beiden Insassen entfernten sich von der Unfallstelle und liessen das Fahrzeug auf der Fahrbahn stehen. Eine nachfolgende Lieferwagenlenkerin erkannte den stehenden Wagen zu spät und kollidierte frontal mit diesem. Dabei zogen sich die 20-jährige Lenkerin und ihre 39-jährige Beifahrerin Verletzungen zu. Sie mussten mit der Sanität zur Kontrolle ins Spital gefahren werden.

Die flüchtigen Insassen des Personenwagens wurden durch einen Kantonspolizisten, der sich nach dem Nachtdienst auf dem Heimweg befand, an einer Bushaltestelle in Volketswil entdeckt. Bei den beiden 21- und 23-jährigen Spaniern wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet und sie wurden der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt.

Die Unfallursache und ob weitere Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren ist noch nicht geklärt und wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Dienst der Stadtpolizei Zürich untersucht.

An der Autobahneinrichtung sowie den beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Die Autobahn musste für fünf Stunden Richtung Rapperswil gesperrt werden.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben über den Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Winterthur, Tel. 052 208 17 00, in Verbindung zu setzen.