Zürich: Grosse EM-Übung im Letzigrund

19. April 2008

Bericht: STAPO ZH

Rund 400 Einsatzkräfte und 400 Figuranten probten am Samstag, 19. April 2008, im Stadion Letzigrund den Katastrophenfall. Die Verantwortlichen waren mit dem Ergebnis der Übung weitgehend zufrieden.

Unter der Leitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz wurde der letzte grosse Sicherheitstest der Schweizer Host Citys vor der Euro 2008 durchgeführt. Rund 400 Figuranten und 400 Mitglieder verschiedener Einsatzkräfte übten die Katastrophe im Zürcher Letzigrund. Bereits am Vormittag fand im Führungszentrum der Stadtpolizei Zürich eine Stabsrahmenübung statt. Bei der gross angelegten Übung von heute Samstag ging es im Letzigrund darum, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sicherheits- und Rettungsorganisationen zu testen beziehungsweise zu festigen. Dieses Ziel habe man erreicht, sagte ein zufriedener Übungsleiter, Hans Guggisberg, nach der Veranstaltung. Das Szenario vom Samstag sah eine Katastrophe vor, die durch einen Brand und anschliessenden Tumulten im Stadion ausgelöst wurde. Dabei gab es 7 Tote und über hundert Verletzte, 26 davon mit schweren Verletzungen. Es hat sich gezeigt, dass sich die seit längerer Zeit enge Zusammenarbeit zwischen Schutz & Rettung Zürich, der Stadtpolizei Zürich und weiteren Organisationen bewährt hat. Die im Nachgang zur Übung erkannten Optimierungspunkte werden gezielt analysiert und in die Planung zur Euro 2008 miteinbezogen.