Kloten: Eismessung auf dem Nägelimoosweihers

13. Januar 2009

An einer Medienorientierung auf dem Klotener Weiher fräste Richard Büchel von der Seepolizei ein Dreieck aus dem Eis. 13 Zentimeter Klareis und 2 Zentimeter Schneeeis reichten locker aus, dass die Seepolizei den Nägelimoosweiher frei geben konnte. «Entscheidend ist die Dicke des Klareises», erklärte Peter Baumann, ebenfalls Seepolizist. Mindestens 10 bis 12 Zentimeter davon sind für die Freigabe nötig.

Damit der Zürichsee gefrieren könnte, bräuchte es 300 Minusgrade. Wäre es beispielsweise während 30 Tagen jeden Tag minus 10 Grad kalt oder an einem einzigen Tag minus 300 Grad, würde der See eine tragende Eisschicht bilden.

«Die Leute sollen den Plausch haben, aber immer noch vorsichtig sein», warnte Stefan Oberlin von der Kantonspolizei Zürich die Eissportler. Sollte trotz aller Vorsicht eine Person einbrechen, müsste diese mit einer Leiter, einer Holzstange oder einem Eisschlitten gerettet werden. Der Retter legt sich dabei flach auf den Bauch und schiebt das Rettungsgerät zum Loch vor.