Zürich: Ein Verletzter bei Bahnunfall

13. Juli 2013

Bericht: STAPO Zürich

Am Samstagmorgen, 13. Juli 2013, kippte während Gleisarbeiten der SBB in der Nähe des Bahnhofs Oerlikon ein Arbeitskran auf einen Personenzug. Ein Arbeiter wurde dabei leicht verletzt.

Kurz vor 10.00 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass in Zürich-Oerlikon ein Arbeitskran auf einen Personenzug gekippt sei. Auf Grund dieser Meldung rückten die Stadtpolizei und Schutz & Rettung mit einem grösseren Aufgebot und die SBB mit dem Lösch- und Rettungszug aus. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen waren in der Nähe des Bahnhofs Oerlikon Gleisarbeiten der SBB im Gange. Während dieser Arbeiten kippte aus noch unbekannten Gründen ein Kran, welcher für den Gleiseinbau verwendet wird, auf die Seite und touchierte mit dem Schwenkarm einen in den Bahnhof einfahrenden Fernverkehrszug vom Flughafen Zürich herkommend. Bei dem Zusammenprall wurde ein Wagon stark beschädigt. Glücklicherweise kamen nach bisherigen Angaben keine Reisende zu Schaden. Ein Arbeiter erlitt leichte Verletzungen an der Hand und musste hospitalisiert werden. Rund 250 Reisende mussten entlang der Gleise zum 200 Meter entfernten Bahnhof Oerlikon geführt werden. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und wird im Auftrag der zuständigen Staatsanwaltschaft durch das Forensische Institut Zürich, den Unfalltechnischen Dienst der Stadtpolizei Zürich und durch die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation untersucht. Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Bergungsarbeiten durch die SBB werden noch mehrere Stunden dauern.