Zürich: Bombenalarm - mehrere Gebäude evakuiert

26. Juni 2013

Bericht: STAPO Zürich

Am Mittwochmorgen, 26. Juni 2013, ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass sich auf einem Firmenareal in Zürich-Seebach verdächtige Gegenstände befinden. Aus Sicherheitsgründen musste das Gebiet weiträumig abgesperrt werden. Spezialisten des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes machten darauf die verdächtigen Gegenstände unschädlich. Verletzt wurde niemand.

Um 11.20 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass auf einem Industriegelände an der Rickenstrasse in Zürich-Seebach verdächtige Gegenstände gefunden worden seien. Aus Sicherheitsgründen mussten mehrere Gebäude evakuiert und das Gebiet grossräumig abgesperrt werden. Spezialisten des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes konnten in der Folge die Gegenstände mit geeigneten Mitteln unschädlich machen. Zur Zeit laufen spurenkundliche Untersuchungen im Forensischen Institut bezüglich der verwendeten Materialien. Erste Ermittlungen deuten auf sogenannte unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV), also äusserst gefährliche, selbst hergestellte Sprengsätze hin. Wer diese deponiert hat, ist noch unklar. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Neben der Stadtpolizei Zürich war auch ein grösseres Aufgebot von Schutz & Rettung und der Betriebswehr der SBB im Einsatz.

Kurz vor 16.00 Uhr konnte das Gebiet freigegeben und die Strassen wieder geöffnet werden.