Um 12.45 Uhr ging bei der
Stadtpolizei Winterthur die
Meldung ein, dass es im
Dachgeschoss eines
Mehrfamilienhauses an der
Poststrasse zu einem Brand
gekommen sei. Die sofort
alarmierte Feuerwehr sowie die
Stadtpolizei rückten sofort mit
einem grösseren Aufgebot aus.
Nachdem als erste Massnahme die
Bewohner der Liegenschaft
evakuiert worden waren, nahmen
die Löschkräfte die Bekämpfung
des Feuers auf. Nach rund 45
Minuten hatten sie den Brand
unter Kontrolle; vollständig
gelöscht waren die Flammen nach
eineinhalb Stunden.
Der durch das Feuer im
Dachgeschoss entstandene Schaden
wird auf mehrere Hunderttausend
Franken geschätzt. Evakuiert
werden mussten aus der
Liegenschaft durch die Feuerwehr
und die Stadtpolizei gegen 50
Personen; sie wurden
vorübergehend im
Kirchgemeindehaus in
Winterthur-Töss untergebracht.
Aus Sicherheitsgründen musste
die hinter dem Brandobjekt
verlaufende Bahnlinie
Winterthur-Bülach für rund
eineinhalb Stunden gesperrt
werden. Während dieser Zeit
setzten die SBB Busse zwischen
dem Hauptbahnhof Winterthur und
Winterthur-Wüflingen ein.
Die Ursache des Feuers ist noch
nicht geklärt; entsprechende
Untersuchungen durch den
Brandermittlungsdienst der
Kantonspolizei Zürich sind im
Gang.
Im Einsatz standen über 50
Angehörige der Berufsfeuerwehr
sowie der freiwilligen Feuerwehr
Winterthur, ein grösseres
Aufgebot der Stadtpolizei
Winterthur, Vertreter der
Gebäudeversicherung des Kantons
Zürich sowie der Stadtwerke
Winterthur, der Statthalter
sowie diverse Spezialisten der
für die Ermittlungen zuständigen
Kantonspolizei Zürich.