|
Olten: Nach PW-Brand 50 Personen evakuiert
Grosseinsatz für Feuerwehr, Ambulanz und Polizei am
Dienstagvormittag in Olten: Bei einem Fahrzeugbrand schlugen
die Flammen auf ein Geschäftshaus über, wobei durch die
starke Rauchentwicklung rund 50 Personen der Fluchtweg
versperrt blieb. Sie wurden alle evakuiert. Acht von ihnen
mussten ins Spital eingeliefert werden.
Um 10.56
Uhr ging auf der Alarmzentrale die Meldung ein, dass bei der
mehrstöckigen Geschäftsliegenschaft der «Stiftung Arkadis»
an der Aarauerstrasse 10 in Olten ein Personenwagen brenne.
Als die
Stützpunktfeuerwehr wenig später vor Ort eintraf, hatten die
Flammen bereits auf einen hölzernen Durchgang und die
Fassade des Gebäudes übergegriffen. Dank gezieltem
Wassereinsatz war das Feuer dann rasch unter Kontrolle und
schliesslich gelöscht.
Wegen der enormen Rauchentwicklung konnten rund 50 Personen
– darunter zirka 30 behinderte Kinder einer Sonderschule –
das Gebäude nicht mehr selbständig verlassen, weshalb diese
unverzüglich evakuiert werden mussten.
In der Folge wurde Grossalarm ausgelöst: Schliesslich
standen die ganze Feuerwehr Olten, die Feuerwehr
Schönenwerd-Gretzenbach, die Feuerwehr Zofingen sowie Teile
der Feuerwehren Niederbipp und Aarau, acht Ambulanzen, über
ein Dutzend Angehörige der Polizei, drei Notfallseelsorger,
ein Care-Team sowie weitere Helfer im Einsatz.
Kurz nach
12 Uhr war die letzte Person geborgen und in Sicherheit. Die
meisten der evakuierten Leute blieben unverletzt.
Acht Personen wurden ins Spital eingewiesen – darunter ein
behinderter Bub im Rollstuhl. Eine erwachsene Person erlitt
eine mittelschwere Rauchvergiftung. Die sieben anderen
Patienten wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung
hospitalisiert.
Nach ersten Schätzungen beläuft sich der entstandene Schaden
auf mehrere hunderttausend Franken.
Die
Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt und Gegenstand
der laufenden Ermittlungen. |