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Lengnau: Bauernhaus niedergebrannt
Ein Brand zerstörte ein älteres Bauernhaus, wobei
ein Sachschaden von rund einer halben Million Franken entstand.
Zwei Personen erlitten eine Rauchvergiftung und mussten ins
Spital gebracht werden. Als Brandursache steht eine Kinderzündelei
im Vordergrund.
Mehrere Anwohner wurden am Montag, 5. Juni 2006, um 17:45 auf
den Brand des älteren Bauernhauses am Winkelweg aufmerksam.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude in Vollbrand.
Helfer konnten das Vieh des Landwirtschaftsbetriebs ins Freie
treiben. In der Folge musste sich die Feuerwehr darauf beschränken,
die in unmittelbarer Nähe stehenden Nachbarhäuser
vor einem Brandübergriff zu schützen. Das betroffene
Bauernhaus brannte hingegen nieder. Nach ersten Schätzungen
beläuft sich der Sachschaden auf rund eine halbe Million
Franken.
Zwei Personen, welche bei der Evakuierung der Tiere geholfen
hatten, erlitten eine Rauchvergiftung. Die Ambulanz brachte
die beiden Verletzten ins Kantonsspital Baden.
Das Haus wurde durch einen 76-jährigen Schweizer und dessen
47-jährigen Sohn bewohnt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs
hielten sich der Sohn zusammen mit zwei anderen Erwachsenen
sowie mehrere Kinder im Gebäude auf. Sämtliche Personen
konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen muss eines der spielenden Kinder
mit einem Feuerzeug hantiert haben, was schliesslich zum Brandausbruch
geführt hat. Die genauen Umstände müssen noch
abgeklärt werden.
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